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Brandschutz in Gebäuden

Teil 4: Maßnahmen zum Brandschutz in Gebäuden


Kombination Feuerwiderstandsklassen mit Baustoffklasse

Die Kombination der Feuerwiderstandsklassen mit der Baustoffklasse gibt weitere Hinweise auf die Bauausführung. So bedeuten z.B.:

    Feuerwiderstandsklasse F 90-A:

  • Bauteil F 90, bestehend aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Betondecke, Mauerwerkswand / Brandwand

    Feuerwiderstandsklasse F 90-B:

  • Bauteil F 90, bestehend aus brennbaren Baustoffen, z.B. Holzbalkendecke

    Feuerwiderstandsklasse F 90-AB:

  • Bauteil F 90, in den wesentlichen Teilen, d.h. für Tragfähigkeit und Raumabschluss aus nicht brennbaren Baustoffen bestehend, z.B. Stahlträgerdecke mit Betondielenabdeckung und Unterdecke aus brennbaren Akustikplatten.

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Zum baulichen Brandschutz gehören z.B.:
Planerische Maßnahmen - Planung von ausreichend bemessenen Fluchtwegen und von Zugängen und Zufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr sowie die Aufteilung von Gebäuden in vertikale und horizontale Brandabschnitte zur lokalen Begrenzung ausbrechender Feuer.
oder die Technischen Vorkehrungen - Einbau von Feuerwarn- und Brandmeldeeinrichtungen, von Feuerlöscheinrichtungen (Löschwasserleitungen, Hydranten, Feuerlöscher, automatische Feuerlöschanlagen (z.B. Spinkler, Schaumlöschanlagen), Einbau von Qualm- und Rauchabzugsanlagen (RWA), Brandschutzklappen in Schächten.
oder die Konstruktiven Maßnahmen, dazu gehören die Auswahl der richtigen Baustoffe und Systeme, Schutzmaßnahmen, oder den erforderlichen Organisatorischen Maßnahmen, z.B. die Brandschutzüberprüfungen, Brandschutz- und Alarmpläne oder die erforderlichen Brandschutzunterweisungen.

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Bauliche Brandschutzmaßnahmen in einem Gebäude

Bauliche Brandschutzmaßnahmen in einem Gebäude (die Aufzählung ist nicht vollständig):

Brandwände dienen der Begrenzung von Brandabschnitten. Dabei handelt es sich um F 90-A - Wände mit hoher Tragfähigkeit auch für dynamische Belastungen (Stoßbelastungen), an die noch zusätzliche konstruktive Anforderungen gestellt werden.

BrandwandDecken müssen als tragende und raumabschließende Bauteile zwischen den Geschossen im Brandfall ausreichend lang standsicher und widerstandsfähig gegen die Brandausbreitung sein.

Die Bedachungen der Dächer müssen gegen eine Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme ausreichend lang widerstandsfähig sein.

Für Nutzungseinheiten mit mindestens einem Aufenthaltsraum wie Wohnungen, Praxen, selbstständige Betriebsstätten müssen in jedem Geschoss mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie vorhanden sein. Beide Rettungswege dürfen jedoch innerhalb des Geschosses über denselben notwendigen Flur führen.

Jedes nicht zu ebener Erde liegende Geschoss und der benutzbare Dachraum eines Gebäudes müssen über mindestens eine Treppe zugänglich sein (notwendige Treppe). Statt notwendiger Treppen sind Rampen mit flacher Neigung zulässig.

Jede notwendige Treppe muss zur Sicherstellung der Rettungswege aus den Geschossen ins Freie in einem eigenen, durchgehenden Treppenraum liegen (notwendiger Treppenraum). Die Nutzung der Treppen muss im Brandfall ausreichend lang möglich sein.

Für innenliegende Treppenräume und Treppenräume in Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 13 m müssen an der obersten Stelle einen Rauch- und Wärmeabzug mit einem freien Querschnitt von mindestens 1 m² haben. Dieser muss vom Erdgeschoss sowie vom obersten Treppenabsatz aus geöffnet werden können.

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Lesen Sie hier weiter Maßnahmen zum Brandschutz in Gebäuden Teil 5

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