Schon wieder enorme Schäden durch Blitzeinschlag bei einem Gewitter!

Bei Gewitter entstehende Blitze stellen in der Regel eine Gefahr für Menschen, Tiere und Gebäude dar. Um Gebäuden einen gewissen Schutz vor Blitzeinschlägen zu bieten, sollten an Gebäuden immer Blitzableiter installiert werden. Schlägt der Blitz in das Gebäude ein, ist immer mit der Gefahr eines Großbrandes zu rechnen!

Durch einen Blitzschlag ist in der Stadt Essen der höchste Kirchturm, der Pfarrkirche St. Hubertus und Raphael, im Stadtteil Bergerhausen, in Brand geraten. So gemeldet am 4.01.2014.

Die Brandbekämpfung war aufgrund der Höhe des Kirchturmes, und der herrschenden Witterung, etwas schwierig.

Durch das ausgebrochene Feuer ist ein umfangreicher Schaden am Kirchturm entstanden.

Foto Kirchturm: dpa, Caroline Seidel


Kleines Gewitter Kirchturm Gewitter

Einfamilienhaus

Ihr Einfamilienhaus ist ebenfalls stark durch Blitzschlag gefährdet, wenn nicht geeignete Maßnahmen zur Brandverhütung ergriffen werden.

In Deutschland gibt es für Einfamilienhäuser keine zwingende Notwendigkeit, einen Blitzableiter zu haben. Maßgebend für den Einbau eines Blitzableiters sind immer die Lage, die Bauart und die Nutzung des Gebäudes.

Die BauO hat zu diesem Thema manchmal eine andere Meinung, aber es ist zu bezweifeln, dass der Blitz davon Kenntnis hat.

Was allgemein als Blitzableiter bezeichnet wird, ist richtig betrachtet eigentlich eine Blitzschutzanlage. Diese Blitzschutzanlage besteht aus einer Fangeinrichtung, womit der Blitz eingefangen wird, und der Ableitungen, wodurch der Blitz zur Erdoberfläche geleitet wird, und der Erdung.

So gesichert wird auch Ihr Einfamilienhaus das nächste Gewitter schadlos überstehen.

Das erste Gebäude mit einem Blitzableiter war übrigens die Villa Lindengut (Baujahr 1787) in der Schweiz.

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